Bei der Dekoration kann sich die Kreativität austoben. Die Zeiten sind schon
lange vorbei, in denen es Vorschriften für die richtige Garnitur am Glas gab.
Heutzutage darf alles auf den Glasrand oder den Dekospieß, was gefällt und zum
jeweiligen Cocktail schmeckt. Nicht gut sind Sachen, die durch ein zusätzliches
extremes Aroma den Eigengeschmack des Cocktails überdecken. Ausnahme: die
Cocktailkirsche, die passt immer.
Ansonsten gehen Orangen- und Zitronenscheiben immer. Die Scheiben einschneiden
und einfach an den Glasrand stecken (Bild 1).
Bild 1
Dazu eine oder mehrere Kirschen auf einen Zahnstocher spießen, ein Ende des
Stäbchens in die Zitrusscheibe stecken und das andere Ende auf den Glasrand
legen. Strohhalm dazu, fertig (Bild 2).
Bild 2
Sehr schön sieht auch eine Schalenspirale von einer Orange oder Zitrone aus.
Hierfür unbehandelte Zitrusfrucht waschen und mit einem scharfen Messer
vorsichtig ohne die weiße, bittere Haut abschälen. Spirale ins Glas einhängen
und ein bisschen andrücken, damit ein Hauch Schalenöl den Drink mit Extra-Aroma
verwöhnt. Das aber nur tun, wenn es im Rezpt steht oder aber Orangen oder
Zitronen im Drink eine Rolle spielen (Bild3).
Bild 3
Cocktails, die es zum Dessert gibt, wirken besonders magisch, wenn sie mit einem
Crusta-Rand dekoriert werden. Den kann jeder ganz schnell selbst machen: den
Rand vom Glas mit einem Zitronenviertel anfeuchten und in Zucker dippen. Oder
Zitronensaft und Zucker wie beim Panieren auf zwei Tellern verteilen und den
Glasrand zuerst im Saft und dann im Zucker drehen. Ins Glas eine Zitonen- oder
Orangenspirale legen. Den Drink im Shaker schütteln oder im Mixglas rühren und
vorsichtig in das Crusta-Glas abseihen. Mit Strohhalm servieren.
Bild 4